DARMPARASITEN

Seit vielen hundert Jahren leben unsere Haustiere mit den Übeltätern zusammen und wahrscheinlich wurden schon die Dinosaurier von Giardien geplagt. Darmparasiten sind also nicht – wie vielerorts beschrieben – eine modische Erkrankung unserer Vierbeiner, die vorzugsweise mit Tierschutzhunden ins Land geschleppt wird. 

Die Möglichkeit sich mit diesen Plagegeistern anzustecken ist nicht neu. Neu ist allerdings, der bedingungslose Versuch der Vernichtung dieser Übeltäter. Auf Teufel komm raus und vorzugsweise mit der chemischen Keule werden unsere Hunde -regelmässig propylaktisch- entwurmt. Das etwas, was eventuell gar nicht da ist, auch nicht eliminiert werden kann, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Nach einem tatsächlichen Befall oder der Befindlichkeit unserer Tiere wird nicht gefragt. Das wir manchmal mehr Schaden als Nutzen anrichten wird dabei unbewußt in Kauf genommen.

Ohne Frage ist natürlich, das erkrankte Tiere behandelt und versorgt werden müssen. Wichtig ist jedoch, ein gesundes und vernünftiges Maß bei der Bekämpfung dieser lästigen Plagegeister walten zu lassen.

Lesen sie unter folgender Übersicht wichtige Informationen zum Thema Darmparasiten.

Prophylaxe

Einen Parasitenbefall bei ihrem Haustier vorzubeugen oder zu verhindern ist fast nicht möglich. 

Selbst durch die Aufnahme von Gras, oder bloßes Schnüffeln in der Erde kann sich ihr Hund schon infizieren. Umso wichtiger ist das genaue Beobachten der Hinterlassenschaften unserer Vierbeiner. Einige Parasiten sind schon mit bloßem Auge zu erkennen, für andere braucht es ein Mikroskop.

Die Beschaffenheit des Kots kann viel über einen möglichen Befall aussagen. Auch die Absatzhäufigkeit oder ein Schmerzempfinden beim Geschäft begründen einen Verdacht.

Rechtzeitig erkannt, kann dem Schrecken schnell ein Ende bereitet werden. Sind diese Erkrankungen erst einmal chronisch ist eine Langzeittherapie meist unumgänglich.

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